Julia unterwegs
Mittwoch, 25. Februar 2009
Lacht doch!
Tja, ich bin ein Dorf am Lago Atitlan weiter gezogen und habe immer noch nichts zu tun :-) Mir ist geradezu langweilig, und das ist kein Witz. Ich habe mein Buch in Antigua im Hostel verloren (keine ahnung, wie ich das geschafft habe), und jetzt habe ich nur noch den Reisefuehrer zu lesen. Immer nur planen macht aber auch keinen Spass.
Wie gesagt, ich habe heute morgen San Marcos verlassen. Bin sozusagen vor der Spiritualitaet gefluechtet, ausser diversen Yoga-Schulen, Selbstfindungskursen und einem "Holistic Center" gabs dort naemlich nichts. Ich dachte, ich bin nun in den totalen Gegensatz gefluechtet. Ich habe naemlich von vielen Reisenden gehoert, dass San Pedro, wo ich jetzt bin, ein Party-Dorf ist, mit vielen betrunkenen Amerikanern und ebenso vielen leicht erhaeltlichen illegalen Substanzen. Bisher ist mir aber weder das eine noch das andere begegnet und so werde ich morgen frueh vielleicht eine Kaffee-Plantage besuchen und anschliessend wieder zurueck nach Antigua fahren, um von dort weiter nach Honduras zu reisen. So langsam bekomme ich naemlich wieder Lust auf Strand! Eigentlich schade, denn der Atitlan-See und die Landschaft drumrum sind wirklich schoen.



Was mir hier in San Pedro aufgefallen ist, sind zwei praechtige Kirchen, Bibelschulen und ganz ganz viele "Grafitis" an den Haeusern, wie diese hier:



Keine Ahnung, woran das liegt, vielleicht wurde hier frueher ganz doll missioniert? Mir kommt es jedenfalls seltsam vor. So, muss jetzt meine Kaffee-Tour buchen und anschliessend ein bisschen was essen und dann gehts ins Bett!

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