... neuere Einträge
Donnerstag, 26. März 2009
So 'ne Scheisse...
am Donnerstag, 26. März 2009, 21:28 im Topic 'Mittelamerika'
Keine 24 Stunden bleiben mir in Mittelamerika! Gestern Abend bin ich nach einem ganzen Tag Reise von San Juan in Nicaragua in San Jose in Costa Rica angekommen, von wo ich - wenn alles klappt - morgen frueh um 6:45 Uhr Ortszeit im Flieger sitzen und Richtung USA starten sollte. Warum ich erst gestern hier angekommen bin? Tjaaa, das gehoert zu den weniger erbaulichen Geschichten dieser Reise. Aber um euch ein authentisches Bild zu vermitteln, kann ich euch die natuerlich nicht vorenthalten ;-)
Am Montag Nachmittag sind mir nachmittags am Strand Andrea und Beatrice, die beiden Schweizerinnen, die ich drei Mal in Guatemala getroffen hatte, ueber den Weg gelaufen. Abends waren wir, gemeinsam mit einem Oesterreicher, den die beiden kennen gelernt hatten, und Thilo (dem Hilchenbacher, ich koennte mich immer noch wegschmeissen vor Lachen) schoen Cocktail trinken, und anschliessend fing das Desaster an: Durchfall. Da habe ich mich einfach schnell schlafen gelegt und gehofft, dass es am naechsten Morgen wieder ok sein wuerde. Tatsaechlich konnte ich auch Pancakes zum Fruehstueck essen, aber kurz vor dem geplanten Aufbruch in Richtung Costa Rica fingen dann so richtig die Bauchkraempfe und das aufs-Klo-Gerenne an, und ich habe mich entschieden, zu warten, bis es besser wird und nicht in dem Zustand eine Busreise und einen Grenzuebergang in Angriff zu nehmen. Kluge Entscheidung, denn: Es wurde nicht besser. Spaeter am Nachmittag kam dann sogar noch Brechreiz hinzu und als ich abends nur noch tot auf dem Bett lag hat mich Thilo heldenhaft gezwungen, zur Notaufnahme im Gesundheitszentrum zu gehen und dort um Rat zu fragen. Und so bin ich, fast am Ende meiner Reise, noch in den unvergleichlichen Genuss gekommen, auf einer von erstaunlich grossen Armmeisen umwanderten Pritsche in einem aus vier Raeumen bestehenden Krankenhaus zu liegen und drei Stunden lang diverse Infusionen eingefloesst zu bekommen (Mineralien, Salzloesung, Schmerzmittel). Es war natuerlich nicht so schlimm, wie es sich anhoert, denn der Arzt und die Schwester waren nett und wirkten kompetent, alle medizinischen Geraete waren sauber und die Behandlung war sogar kostenlos (was ich im Uebrigen nicht gut finde - meiner Meinung nach koennten Touristen schon ein paar Cordobas bezahlen). Anschliessend ging es mir tatsaechlich besser, ich habe noch von zu Hause mitgebrachte Tabletten eingenommen und am naechsten Morgen einen Grosseinkauf in der Apotheke gemacht, bevor ich mich dann tatsaechlich auf die Reise nach San Jose gewagt habe.
Das hat auch ganz gut geklappt: Eine Stunde Taxi, eineinhalb Stunden Grenzuebergang, eine Stunde Warten auf den Bus, sechs Stunden Busfahrt, eine halbe Stunde Taxi zum Hostel. Die Reise war trotzdem ziemlich anstrengend, weil ich noch voellig kaputt war. Gestern Abend habe ich mich dann essenstechnisch sogar schon an Reis und Huehnchen gewagt, bevor ich dann frueh schlafen gegangen bin. Um 4:00 wurde ich dann von einem Hotelmenschen geweckt, weil er mich faelschlicherweise schon heute fuer den Shuttle-Bus zum Flughafen eingetragen hatte. Nicht so schoen, aber immerhin weiss ich jetzt, dass ich geweckt werde, falls ich heute Nacht verschlafen sollte ;-)
Heute bin ich dann eineinhalb Stunden durch San Jose gelaufen, und ich muss sagen: Waehrend die Natur in Costa Rica auf der Busfahrt echt schoen aussah, ist San Jose eine der haesslichsten Staedte, die ich auf dieser Reise gesehen hab. Ausserdem hat meine Zimmergenossin erzaehlt, dass sie letzte Woche zwei Strassen vom Hostel entfernt ueberfallen wurde, als sie mit zwei anderen Maedels unterwegs war, und da das die erste Geschichte ist, die ich von einer betroffenen Person gehoert habe, macht das San Jose nicht unebdingt sympathischer. Aus diesem Grund kann ich jetzt auch keine BIlder hochladen, ich habe naemlich nur meine Einweg-Kamera in die Stadt mitgenommen. Ich bin aber sowieso immer noch ziemlich k. o. und werde den Rest des Tages in der Sonne am Pool liegend (ja, ihr habt richtig gehoert, das Hostel hat einen Pool!) verbringen. Muss mir ja noch ein bisschen Vorschuss-Braeune holen, bevor ich in ungefaehr 36 Stunden wieder in Deutschland aufschlage...
Am Montag Nachmittag sind mir nachmittags am Strand Andrea und Beatrice, die beiden Schweizerinnen, die ich drei Mal in Guatemala getroffen hatte, ueber den Weg gelaufen. Abends waren wir, gemeinsam mit einem Oesterreicher, den die beiden kennen gelernt hatten, und Thilo (dem Hilchenbacher, ich koennte mich immer noch wegschmeissen vor Lachen) schoen Cocktail trinken, und anschliessend fing das Desaster an: Durchfall. Da habe ich mich einfach schnell schlafen gelegt und gehofft, dass es am naechsten Morgen wieder ok sein wuerde. Tatsaechlich konnte ich auch Pancakes zum Fruehstueck essen, aber kurz vor dem geplanten Aufbruch in Richtung Costa Rica fingen dann so richtig die Bauchkraempfe und das aufs-Klo-Gerenne an, und ich habe mich entschieden, zu warten, bis es besser wird und nicht in dem Zustand eine Busreise und einen Grenzuebergang in Angriff zu nehmen. Kluge Entscheidung, denn: Es wurde nicht besser. Spaeter am Nachmittag kam dann sogar noch Brechreiz hinzu und als ich abends nur noch tot auf dem Bett lag hat mich Thilo heldenhaft gezwungen, zur Notaufnahme im Gesundheitszentrum zu gehen und dort um Rat zu fragen. Und so bin ich, fast am Ende meiner Reise, noch in den unvergleichlichen Genuss gekommen, auf einer von erstaunlich grossen Armmeisen umwanderten Pritsche in einem aus vier Raeumen bestehenden Krankenhaus zu liegen und drei Stunden lang diverse Infusionen eingefloesst zu bekommen (Mineralien, Salzloesung, Schmerzmittel). Es war natuerlich nicht so schlimm, wie es sich anhoert, denn der Arzt und die Schwester waren nett und wirkten kompetent, alle medizinischen Geraete waren sauber und die Behandlung war sogar kostenlos (was ich im Uebrigen nicht gut finde - meiner Meinung nach koennten Touristen schon ein paar Cordobas bezahlen). Anschliessend ging es mir tatsaechlich besser, ich habe noch von zu Hause mitgebrachte Tabletten eingenommen und am naechsten Morgen einen Grosseinkauf in der Apotheke gemacht, bevor ich mich dann tatsaechlich auf die Reise nach San Jose gewagt habe.
Das hat auch ganz gut geklappt: Eine Stunde Taxi, eineinhalb Stunden Grenzuebergang, eine Stunde Warten auf den Bus, sechs Stunden Busfahrt, eine halbe Stunde Taxi zum Hostel. Die Reise war trotzdem ziemlich anstrengend, weil ich noch voellig kaputt war. Gestern Abend habe ich mich dann essenstechnisch sogar schon an Reis und Huehnchen gewagt, bevor ich dann frueh schlafen gegangen bin. Um 4:00 wurde ich dann von einem Hotelmenschen geweckt, weil er mich faelschlicherweise schon heute fuer den Shuttle-Bus zum Flughafen eingetragen hatte. Nicht so schoen, aber immerhin weiss ich jetzt, dass ich geweckt werde, falls ich heute Nacht verschlafen sollte ;-)
Heute bin ich dann eineinhalb Stunden durch San Jose gelaufen, und ich muss sagen: Waehrend die Natur in Costa Rica auf der Busfahrt echt schoen aussah, ist San Jose eine der haesslichsten Staedte, die ich auf dieser Reise gesehen hab. Ausserdem hat meine Zimmergenossin erzaehlt, dass sie letzte Woche zwei Strassen vom Hostel entfernt ueberfallen wurde, als sie mit zwei anderen Maedels unterwegs war, und da das die erste Geschichte ist, die ich von einer betroffenen Person gehoert habe, macht das San Jose nicht unebdingt sympathischer. Aus diesem Grund kann ich jetzt auch keine BIlder hochladen, ich habe naemlich nur meine Einweg-Kamera in die Stadt mitgenommen. Ich bin aber sowieso immer noch ziemlich k. o. und werde den Rest des Tages in der Sonne am Pool liegend (ja, ihr habt richtig gehoert, das Hostel hat einen Pool!) verbringen. Muss mir ja noch ein bisschen Vorschuss-Braeune holen, bevor ich in ungefaehr 36 Stunden wieder in Deutschland aufschlage...
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
... ältere Einträge
