Zu Besuch bei den Spiegels
am Montag, 27. Oktober 2008, 21:02 im Topic 'Israel'
Am Wochenende habe ich endlich meine Gastfamilie von vor viereinhalb Jahren besucht. Das war, wieder einmal, gar nicht so einfach. Gesucht wurde: Buslinie 921, die an der Station Tsomät Haro’e halten sollte. Gefunden hab ich: Erst mal nix. Ungefähr eineinhalb Stunden bin ich auf einer riesigen Bushhaltestelle nebst Bahnhof herumgeirrt, habe mich von etwa 15 Personen in die unterschiedlichsten Richtungen schicken lassen (einige meinten sogar, ich solle lieber den Zug nehmen), und wie die hiesigen Bushhaltestellen beschildert sind, konntet ihr ja schon weiter unten sehen. Völlig entnervt habe ich irgendwann Renana angerufen, und gemeinsam sind wir auf das Problem gestoßen: Ich hätte zur Central Bus Station in der Jabotisnky Street in Ramat Gan (dem eingewachsenen Vorort von Tel Aviv, in dem ich auch arbeite) gehen sollen und nicht zum Busbahnhof in der Tel Aviver Jabotinsky Street. Das muss man erst mal wissen, vor allem weil die falsche Bushaltestelle viel größer war als die richtige. Und die kleinere ist dann die Central Bus Station? Das macht doch keinen Sinn… Ich hatte Glück und habe den letzten Bus erwischt, bin dann allerdings eine Station zu früh ausgestiegen. Offensichtlich habe ich das Handzeichen des Busfahrers fehl interpretiert, der mir bei der Tsomät Haro’e –Haltestelle Bescheid geben sollte.
Drei Stunden später als geplant hat mich Renana gefunden und zu ihrer Familie gebracht, und es hatte sich nichts geändert. Ich wurde herzlichst empfangen, mit Shabat-Essen gemästet, alles ein bisschen chaotisch, ungezwungen und einfach wie früher. Am nächsten Tag bin ich mit Renana nach Caesarea gefahren, anschließend in eine kleine Künstler-Stadt mit Kunsthandwerk-Galerien, die auch Samstags geöffnet sind und mit einer Eisdiele, in der ich eines der besten Eise meines Lebens gegessen habe. Unglaublich lecker, da muss ich unbedingt noch einmal hin. Abends haben wir uns noch mit Renanas bester Freundin, Dana, und deren Freund getroffen, die ich auch schon von früher kannte. Für den Heimweg wurde mir mitgegeben, dass ich jederzeit und immer zu den Spiegels kommen kann und immer willkommen bin – falls was sein sollte, oder auch wenn nichts ist. Ein schönes Gefühl, zu wissen, dass ich hier eine Notunterkunft und eine Anlaufstelle habe.

Drei Stunden später als geplant hat mich Renana gefunden und zu ihrer Familie gebracht, und es hatte sich nichts geändert. Ich wurde herzlichst empfangen, mit Shabat-Essen gemästet, alles ein bisschen chaotisch, ungezwungen und einfach wie früher. Am nächsten Tag bin ich mit Renana nach Caesarea gefahren, anschließend in eine kleine Künstler-Stadt mit Kunsthandwerk-Galerien, die auch Samstags geöffnet sind und mit einer Eisdiele, in der ich eines der besten Eise meines Lebens gegessen habe. Unglaublich lecker, da muss ich unbedingt noch einmal hin. Abends haben wir uns noch mit Renanas bester Freundin, Dana, und deren Freund getroffen, die ich auch schon von früher kannte. Für den Heimweg wurde mir mitgegeben, dass ich jederzeit und immer zu den Spiegels kommen kann und immer willkommen bin – falls was sein sollte, oder auch wenn nichts ist. Ein schönes Gefühl, zu wissen, dass ich hier eine Notunterkunft und eine Anlaufstelle habe.

papa droege,
Mittwoch, 5. November 2008, 18:56
Endlich hat es mit dem Einloggen geklappt!!
Ich finde es wirklich wunderschön, wenn man in der weiten Welt so herzlich aufgenommen wird und "zu Hause" sein darf - ein Geschenk! Ganz herzliche Grüße an die Familie Spiegel aus dem fernen Siegerland.
Ich finde es wirklich wunderschön, wenn man in der weiten Welt so herzlich aufgenommen wird und "zu Hause" sein darf - ein Geschenk! Ganz herzliche Grüße an die Familie Spiegel aus dem fernen Siegerland.
