Time to say good-bye
am Samstag, 17. Januar 2009, 15:36 im Topic 'Israel'
Nun kommt das, was am schwersten ist an einer schönen, aber befristeten Zeit. Nicht die Ankunft am Flughafen in der Nacht, nicht die Orientierungslosigkeit der ersten Tage, auch nicht der erste Praktikumstag, die Zeiten, wo man beim Sightseeing gerne nicht allein wäre oder wenn man krank im Bett liegt und sich nach Hause wünscht. Sondern das Abschiednehmen. Das fällt mir diesmal wirklich ziemlich schwer. Abschied von der verrückten Büromannschaft (siehe unten, v. l. n. r.: Grisha, der Geschäftsführer, Claudia und Michel, stellv. Geschäftsführer),

dem tollen Meerblick, dem Meer selbst, einer interessanten und kunterbunten Stadt, in der ich mich sofort wohl gefühlt habe und die ich noch längst nicht genug erkundet habe, von einem Land, das längst nicht so eindimensional ist wie man glaubt und das trotz der ganzen Probleme auch ein bisschen liebenswert ist, und vor allem: Abschiednehmen von den hilfsbereiten, gastfreundlichen, offenen, interessierten, leicht verrückten und einfach lieben Menschen, die ich hier kennen gelernt habe. Man sagt ja immer, dass man auf jeden Fall zurückkommt, aber ob das später wirklich so klappt, ist ja eine andere Sache. Und das ist ziemlich traurig.
Die letzten Tage habe ich vor allem mit Abschiedsessen verbracht, und das geht gleich auch noch so weiter. Außerdem noch ein bisschen entspanntes Sightseeing: Vorgestern bin ich nach der Arbeit durch das älteste Viertel Tel Avis gelaufen, das sehr schön und verwinkelt ist und voll von kleinen Schmuck- und Keramikläden ist, und heute morgen haben Frank und ich an einer kostenlosen „guided walking tour“ teilgenommen, zum Thema „Bauhaus-Architektur“ in Tel Aviv. Hier stehen nämlich fast 5.000 Bauhaus-Gebäude, weswegen Tel Aviv auch zum Unesco-Welterbe erklärt wurde. Die Gebäude sehen zum Beispiel so aus (der rosa Teil ist original, nur der weiße Balkon wurde angebaut):

Jetzt packe ich gerade und räume mein Zimmer auf, und kann mir gar nicht vorstellen, dass mir weniger als 24 Stunden Israel bleiben. Die Zeit ging so schnell vorbei! Naja, bevor ich jetzt total trübselig werde, mache ich besser weiter. Beschäftigungstherapie. Gleich geht’s mit Liora und Frank noch zum Fisch-Essen in Jaffa, in ein Restaurant mit dem genialen Namen „Der alte Mann und das Meer“. Also, in diesem Sinne: Bis bald!

dem tollen Meerblick, dem Meer selbst, einer interessanten und kunterbunten Stadt, in der ich mich sofort wohl gefühlt habe und die ich noch längst nicht genug erkundet habe, von einem Land, das längst nicht so eindimensional ist wie man glaubt und das trotz der ganzen Probleme auch ein bisschen liebenswert ist, und vor allem: Abschiednehmen von den hilfsbereiten, gastfreundlichen, offenen, interessierten, leicht verrückten und einfach lieben Menschen, die ich hier kennen gelernt habe. Man sagt ja immer, dass man auf jeden Fall zurückkommt, aber ob das später wirklich so klappt, ist ja eine andere Sache. Und das ist ziemlich traurig.
Die letzten Tage habe ich vor allem mit Abschiedsessen verbracht, und das geht gleich auch noch so weiter. Außerdem noch ein bisschen entspanntes Sightseeing: Vorgestern bin ich nach der Arbeit durch das älteste Viertel Tel Avis gelaufen, das sehr schön und verwinkelt ist und voll von kleinen Schmuck- und Keramikläden ist, und heute morgen haben Frank und ich an einer kostenlosen „guided walking tour“ teilgenommen, zum Thema „Bauhaus-Architektur“ in Tel Aviv. Hier stehen nämlich fast 5.000 Bauhaus-Gebäude, weswegen Tel Aviv auch zum Unesco-Welterbe erklärt wurde. Die Gebäude sehen zum Beispiel so aus (der rosa Teil ist original, nur der weiße Balkon wurde angebaut):

Jetzt packe ich gerade und räume mein Zimmer auf, und kann mir gar nicht vorstellen, dass mir weniger als 24 Stunden Israel bleiben. Die Zeit ging so schnell vorbei! Naja, bevor ich jetzt total trübselig werde, mache ich besser weiter. Beschäftigungstherapie. Gleich geht’s mit Liora und Frank noch zum Fisch-Essen in Jaffa, in ein Restaurant mit dem genialen Namen „Der alte Mann und das Meer“. Also, in diesem Sinne: Bis bald!
