Julia unterwegs
Mittwoch, 7. Januar 2009
Petra
Petra ist die wohl größte Touristen-Attraktion in Jordanien: Eine verlassene Stadt etwa zwei Stunden von der Hauptstadt Amman und eineinalb Stunden von Aquaba und dem Roten Meer entfernt. Sie liegt noch höher als das Wadi Rum, nämlich bis zu 1.300 Meter ü. N. im Gebirge und ist berühmt für die Tempel und Gräber, die in eben dieses Gebirge gehauen wurden. In der Antike war Petra die Hauptstadt der Nabatäer, und wie so oft hier in der Region gehörte die Stadt irgendwann zum Römischen Reich, bis sie ihre strategische und wirtschaftliche Bedeutung verlor und endgültig verlassen wurde. Im Mittelalter errichteten die Kreuzfahrer eine Burg, blieben aber nicht sehr lange, und erst im 19. Jahrhundert wurde Petra von einem Schweizer entdeckt. Aber auch heute werden immer noch neue Gräber (die größtenteils keine Namen, sondern nur Nummern tragen) und andere Stätten gefunden – man weiß also nicht genau, was noch alles unter Gestein und Sand verborgen ist.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren



Sonntag, 4. Januar 2009
Eilat
Eilat liegt zwischen Jordanien und Ägypten, und auch Saudi-Arabien ist nur 20 bis 30 Kilometer entfernt. Die Stadt ist ein Urlaubsparadies, denn dort ist es immer warm, das Wasser eignet sich zum Schnorcheln, Tauchen und Party machen und dementsprechend viele (Pauschaltouristen-) Hotels stehen am kaum vorhandenen Strand. Nicht so interessant, finde ich.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren



Sonntag, 28. September 2008
Israel-Infos
Damit ihr wisst, wo ich in den nächsten drei Monaten mein Unwesen treiben werde, könnt ihr euch hier mit ein paar Informationen über Israel versorgen.

Das Wetter. Die gute Nachricht: Israel liegt in drei Klimazonen (es gibt prinzipiell also genug Auswahl), die schlechte: Ich werde mich vor allem in der mit den milden und regenreichen Wintern aufhalten. Immerhin umgehe ich den ungemütlichen Berliner Winter, denn auch im Dezember und Januar wird es in Tel Aviv selten kälter als zehn Grad.

Die Sprache(n). Die am weitesten verbreitete Landessprache ist Hebräisch, und ich habe die feste Absicht, mich zumindest in die Grundlagen derselben einzuarbeiten. Außerdem Arabisch (das hebe ich mir für einen späteren Besuch vor...) und Englisch, allgemeine Handelssprache, mit der man auch im Alltag gut über die Runden kommt.

Die Dimensionen. Israel ist ungefähr so groß wie Hessen - abhängig davon, welche Landesteile man in die Betrachtung einbezieht, denn der Status einiger Grenzen ist noch immer nicht geklärt. Gut sieben Millionen Menschen leben in Israel (inkl. Golan und Ostjerusalem, ohne Palästinensische Autonomiegebiete), hiervon sind 76 Prozent Juden, 20 Prozent Muslime und 2,1 Prozent Christen. Größte Stadt ist die international nicht anerkannte Hauptstadt Jerusalem, gefolgt von Tel Aviv mit über 500.000 Einwohnern.

Das System. Der Staat Israel eine parlamentarische Demokratie. In der Knesset , dem israelischen Parlament, bilden in der Regel mehr Parteien als in Deutschland die Regierungskoalition.
Regierungschef ist derzeit noch Ehud Olmert, der jedoch kürzlich aufgrund von Korruptionsvorwürfen zurückgetreten ist und den Parteivorsitz an Außenministerin Zipni Livni abgegeben hat. Wenn sie es nicht schafft, innerhalb von 40 Tagen eine neue Regierung zu bilden, gibt es Neuwahlen, die ich vor Ort verfolgen werde ;-).

Die Stadt. Tel Aviv ist die zweitgrößte Stadt Israels und Wirtschaftsmetropole des Staates. Auf der Homepage der Association for Tourism of Tel Aviv-Jaffa findet ihr ein nettes Filmchen über das "Mini New York" am Mittelmeer.

Das Praktikum. Hierzu kann ich noch nicht viel sagen, mal schaun, was mich in der Israelisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer erwartet. Am 19. Oktober geht's los!

Permalink