Julia unterwegs
Donnerstag, 2. April 2009
Fazit
Jetzt bin ich schon fast eine Woche lang wieder in Deutschland, aber trotzdem möchte ich den Blog würdig beenden und ein kleines Fazit ziehen - zumindest bis zur nächsten Reise ;-)

Zwei Monate und vier Tage hören sich lang an, sind es aber nicht, wenn man bedenkt, was für eine Strecke ich zurück gelegt habe, was ich gesehen und erlebt habe und was ich noch machen wollte, dazu aber keine Zeit mehr hatte.

Ganz grob gemessen bin ich 5.577 km gereist, und das ist bloß die Strecke, die ich, hauptsächlich in wackeligen, unbequemen und nur bedingt verkehrstauglichen Bussen auf den Wegen von A nach B zurück gelegt habe. Tagesausflüge sind da noch nicht mit dabei.

Durchreist habe ich:
Mexiko (18 1/2 Tage)
Guatemala (13 Tage)
Honduras (8 Tage)
Nicaragua (19 Tage)
Costa Rica (1 1/2 Tage)

Natürlich ist es schwer, abschließend zu beurteilen, was mir am besten gefallen hat und wo ich es am schönsten fand, weil ich so viele unterschiedliche Dinge gesehen habe. Ein bisschen kann man es aber an den Tagen erkennen, die ich in den jeweiligen Ländern geblieben bin.

Nicaragua ist mein Favorit, dort hätte ich gerne noch mehr gesehen und wäre ohne Bedenken ein paar Wochen länger dort geblieben. Highlights in Nicaragua und auch der gesamten Reise waren die Vulkanbesteigung im Vollmond und die Stadt Leon, aber außer in Granada fand ich es überall schön und interessant, wo ich abgestiegen bin. Außerdem waren die Menschen in Nicaragua am freundlichsten und hilfreichsten, das Wetter war am durchgängig schönsten, und das Land noch am wenigsten touristisch erschlossen.

Anschließend folgt Mexiko, das zwar kein Reise-Highlight beinhaltet, aber so voller Kultur und Geschichte war und außerdem mindestens einen tollen Strand besitzt (Mazunte an der Pazifikküste), dass es mich total beeindruckt hat. Außerdem ist Mexiko-Stadt nicht zu verachten und sicherlich nochmal eine Reise wert, während die kleineren Städte, die ich besichtigt habe, vor allem San Cristobal de las Casas, echt charmant sind mit den bunten Häusern, den Bergen drumherum und auch den politischen Slogans überall an den Hauswänden.

Guatemala ist zwar Heimatort eines weiteren Reise-Highlights, nämlich Tikal, war mir aber insgesamt zu touristisch. Da ich erst spät aus der Touristen-Blase ausgestiegen bin, hatte ich lange das Gefühl, nicht wirklich im Land zu sein. Das hat sich erst in Antigua geändert, nach Leon in Nicaragua die schönste Stadt, die ich besichtigt habe. Die Landschaft war teilweise sehr schön, vor allem in den Bergen, in Semuc Champey, wo ich in den natürlichen Pools geschwommen und im Bikini durch den Urwald gelaufen bin. Insgesamt aber, wie gesagt, ein bisschen zu sehr touristisch erschlossen und nicht wirklich authentisch und damit ganz anders, als ich erwartet hatte.

Honduras hat mir nicht wirklich gut gefallen. Copán war zwar ein nettes kleines Städtchen, und Tela war so völlig normal, dass ich es dort ein paar Tage lang gut aushalten konnte, ohne mehr als zwei Touristen am Tag zu begegnen. Die Bay Islands haben mir aber leider nicht so gut gefallen, nicht zuletzt wegen des schlechten Wetters, und Tegucigalpa, die Hauptstadt Honduras', war der mieseste Ort, an dem ich mich auf dem gesamten Trip aufgehalten habe. Obwohl ich in Honduras die nettesten Taxi-Gespräche geführt habe, waren die Menschen insgesamt am wenigsten freundlich im Vergleich zu den anderen Ländern. Und seltsamerweise habe ich auch nur in Honduras keine Reisenden kennen gelernt, die mir wirklich sympathisch waren...

Über Costa Rica kann ich nicht wirklich viel sagen nach dem gut einen Tag, den ich in San José war. Die Hauptstadt selbst ist fast genauso hässlich wie Tegucigalpa, wenn auch etwas weniger furchteinflößend. Die Natur in Costa Rica ist sehr schön (zumindest das, was ich gesehen habe), allerdings springen wahnsinnig viele amerikanische Touristen dort herum, was den Reisespaß , wenn man länger dort ist, beeinträchtigen könnte. Insgesamt habe ich zu Costa Rica aber keine Meinung.

Toll war es, so viele neue Dinge zu sehen und zu erleben und auch zu lernen, mit den unterschiedlichsten Leuten aus den unterschiedlichsten Ländern und mit den unterschiedlichsten Hintergründen in Kontakt zu kommen und dabei ein buntes Sprachgewirr zu zaubern. Die Landschaft habe ich auch oft bewundert, ich bin wirklich an einigen sehr schönen Plätzen gewesen. Außerdem bin ich ein bisschen stolz, dass ich gut über die Runden gekommen und meistens dort gelandet bin, wo ich hinwollte, dass ich nicht ausgeraubt wurde und mich auch in den wenigen unschönen Situationen gut zurecht gefunden habe. Und das Wetter!!! Sonnig, trocken und heiß in den meisten Fällen!!!

Nicht toll war es, immer nur aus dem Rucksack zu leben, immer dreckigere Klamotten tragen zu müssen, manchmal schnarchenden Typen im Nebenbett zuhören zu müssen, Schlafmangel und einige Bus- und Schifffahrten, die meinen Magen auf die Probe gestellt haben. Nach einer Weile haben mich auch die Gespräche mit anderen Travellern genervt, die immer mit den gleichen Fragen begonnen haben (Wo kommst du her, wohin reist du, was hast du schon gesehen, wie lange hast du Zeit, warst du da und dort, was machst du zuhause...). Klar geht es nicht ohne, und irgendwie muss man anfangen zu reden, aber wenn du die gleichen Fragen mehrmals am Tag stellst und beantwortest, und das wochenlang, geht dir das irgendwann auf den Senkel.

Einerseits hatte ich mich schon ein bisschen auf Deutschland und vor allem Berlin gefreut, und darauf, wieder ein Zuhause zu haben. Aber ich habe jetzt schon Lust, nochmal so eine Reise zu machen, wenn auch weniger Länder in der gleichen Zeit oder mit mehr Zeit für die gleiche Entfernung. Ihr hattet sicherlich auch ein bisschen Spaß beim Lesen des Blogs und ich hoffe, ihr könnt euch nun ein bisschen besser vorstellen, wie alles war...

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Donnerstag, 26. März 2009
So 'ne Scheisse...
Keine 24 Stunden bleiben mir in Mittelamerika! Gestern Abend bin ich nach einem ganzen Tag Reise von San Juan in Nicaragua in San Jose in Costa Rica angekommen, von wo ich - wenn alles klappt - morgen frueh um 6:45 Uhr Ortszeit im Flieger sitzen und Richtung USA starten sollte. Warum ich erst gestern hier angekommen bin? Tjaaa, das gehoert zu den weniger erbaulichen Geschichten dieser Reise. Aber um euch ein authentisches Bild zu vermitteln, kann ich euch die natuerlich nicht vorenthalten ;-)

Am Montag Nachmittag sind mir nachmittags am Strand Andrea und Beatrice, die beiden Schweizerinnen, die ich drei Mal in Guatemala getroffen hatte, ueber den Weg gelaufen. Abends waren wir, gemeinsam mit einem Oesterreicher, den die beiden kennen gelernt hatten, und Thilo (dem Hilchenbacher, ich koennte mich immer noch wegschmeissen vor Lachen) schoen Cocktail trinken, und anschliessend fing das Desaster an: Durchfall. Da habe ich mich einfach schnell schlafen gelegt und gehofft, dass es am naechsten Morgen wieder ok sein wuerde. Tatsaechlich konnte ich auch Pancakes zum Fruehstueck essen, aber kurz vor dem geplanten Aufbruch in Richtung Costa Rica fingen dann so richtig die Bauchkraempfe und das aufs-Klo-Gerenne an, und ich habe mich entschieden, zu warten, bis es besser wird und nicht in dem Zustand eine Busreise und einen Grenzuebergang in Angriff zu nehmen. Kluge Entscheidung, denn: Es wurde nicht besser. Spaeter am Nachmittag kam dann sogar noch Brechreiz hinzu und als ich abends nur noch tot auf dem Bett lag hat mich Thilo heldenhaft gezwungen, zur Notaufnahme im Gesundheitszentrum zu gehen und dort um Rat zu fragen. Und so bin ich, fast am Ende meiner Reise, noch in den unvergleichlichen Genuss gekommen, auf einer von erstaunlich grossen Armmeisen umwanderten Pritsche in einem aus vier Raeumen bestehenden Krankenhaus zu liegen und drei Stunden lang diverse Infusionen eingefloesst zu bekommen (Mineralien, Salzloesung, Schmerzmittel). Es war natuerlich nicht so schlimm, wie es sich anhoert, denn der Arzt und die Schwester waren nett und wirkten kompetent, alle medizinischen Geraete waren sauber und die Behandlung war sogar kostenlos (was ich im Uebrigen nicht gut finde - meiner Meinung nach koennten Touristen schon ein paar Cordobas bezahlen). Anschliessend ging es mir tatsaechlich besser, ich habe noch von zu Hause mitgebrachte Tabletten eingenommen und am naechsten Morgen einen Grosseinkauf in der Apotheke gemacht, bevor ich mich dann tatsaechlich auf die Reise nach San Jose gewagt habe.

Das hat auch ganz gut geklappt: Eine Stunde Taxi, eineinhalb Stunden Grenzuebergang, eine Stunde Warten auf den Bus, sechs Stunden Busfahrt, eine halbe Stunde Taxi zum Hostel. Die Reise war trotzdem ziemlich anstrengend, weil ich noch voellig kaputt war. Gestern Abend habe ich mich dann essenstechnisch sogar schon an Reis und Huehnchen gewagt, bevor ich dann frueh schlafen gegangen bin. Um 4:00 wurde ich dann von einem Hotelmenschen geweckt, weil er mich faelschlicherweise schon heute fuer den Shuttle-Bus zum Flughafen eingetragen hatte. Nicht so schoen, aber immerhin weiss ich jetzt, dass ich geweckt werde, falls ich heute Nacht verschlafen sollte ;-)

Heute bin ich dann eineinhalb Stunden durch San Jose gelaufen, und ich muss sagen: Waehrend die Natur in Costa Rica auf der Busfahrt echt schoen aussah, ist San Jose eine der haesslichsten Staedte, die ich auf dieser Reise gesehen hab. Ausserdem hat meine Zimmergenossin erzaehlt, dass sie letzte Woche zwei Strassen vom Hostel entfernt ueberfallen wurde, als sie mit zwei anderen Maedels unterwegs war, und da das die erste Geschichte ist, die ich von einer betroffenen Person gehoert habe, macht das San Jose nicht unebdingt sympathischer. Aus diesem Grund kann ich jetzt auch keine BIlder hochladen, ich habe naemlich nur meine Einweg-Kamera in die Stadt mitgenommen. Ich bin aber sowieso immer noch ziemlich k. o. und werde den Rest des Tages in der Sonne am Pool liegend (ja, ihr habt richtig gehoert, das Hostel hat einen Pool!) verbringen. Muss mir ja noch ein bisschen Vorschuss-Braeune holen, bevor ich in ungefaehr 36 Stunden wieder in Deutschland aufschlage...

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Montag, 23. März 2009
Urlaub vom Urlaub
Sooo, schon wieder sind ein paar Tage ins Land gezogen und meine letzte Woche ist schon in vollem Gange. Am meinem letzten Abend in Granada habe ich mit Anna (die Deutsche aus meinem Hostel) und einem Kalifornier, dessen Namen ich gerade vergessen hab, von einem Kirchturm aus einen tollen Sonnenuntergang ueber der Stadt beobachtet, anschliessend sind wir in die Stadt gegangen, um den Saint Patrick's Day zu feiern (irgendeinen irischen Feirtag, an dem sich alle gruen anziehen muessen). War aber nichts besonderes los, und Granada hat anscheinend keine wirklich netten Kneipen. Und so bin ich am naechsten Morgen zeitig los zum Bus, um nach Ometepe zu fahren. Dort hat sich ein lustiger Zufall zugetragen, der dazu gefuehrt hat, dass ich in den letzten Tagen ein bisschen Urlaub vom Urlaub hatte, und das kam so: Nach der Ankunft der kleinen Faehre auf Ometepe haben sich so gut wie alle anderen Touristen, die nicht am Ankunftsort in Moyogalpa bleiben wollten, ein Taxi genommen, um an ihre Zielorte zu fahren. Ich nicht, weil die einen dort alle uebers Ohr hauen (Konkurrenzmangel). Im Bus sass auf dem Sitz vor mir nur noch ein anderer Tourist, und wie es so ist, man kommt ins Gespraech (Er: Where are you from? - Ich: Germany - Er: Ja, dann koennen wir ja auch Deutsch reden. Von wo genau kommst du her? - Ich: Ich studiere in Berlin, komme aber aus einem kleinen Dorf in Westdeutschland - Er: Wo denn? - Ich: Kennst du eh nicht, liegt ungefaehr zwischen Koeln und Frankfurt - Er: Naja, da komm ich auch ungefaehr her. Kennst du Siegen...?). Das war dann der Punkt, an dem ich erst die Augen aufgerissen und dann angefangen zu lachen hab, denn der Typ, Thilo, kommt aus Hilchenbach und kennt natuerlich auch Wilnsdorf. Koennt ihr auch vorstellen, wie absurd es ist, auf einer kleinen Vulkaninsel mitten in Nicaragua, in einem klappernden und schaukelnden Chicken-Bus, sich ueber Leute und Musik im Meyers zu unterhalten (sorry, Berliner Leser!) ??!! Da wir den gleichen Bestimmungsort auf Ometepe hatten, sind wir zusammen ausgestiegen und auch am naechsten Tag gemeinsam unterwegs gewesen, dann allerdings in Gesellschaft von Thilos spanischem derzeit in Managua lebenden Freund, der auf die Insel nachgekommen war. Das Kaff, das wir uns ausgesucht hatten, bestand im Prinzip aus drei Unterkuenften (ein Lusxus-, ein Mittelklasseschuppen und unser Hostel) und ein paar Huetten. Kein Supermarkt, kein Internet, und schon gar kein Museum etc.. So blieb nicht viel anderes zu tun als im Nicaragua-See zu schwimmen (spaeter meinte David, der Spanier, der Nicaragua-See sei der einzige Suesswasser-See der Welt, in dem kleine Haie leben...), ein bisschen ueber die Insel zu spazieren und zu essen. Auf einer Wanderung rund um eine Lagune haben wir ganz viele Affenfamilien und diesen Vogel mit der abstehenden Feder auf dem Kopf gesehen, der der Nationalvogel von Nicaragua und extrem selten ist:



Eigentlich wollte ich nach zwei Tagen weiter in ein anderes Dorf, um von dort aus einen der beiden Vulkane zu besteigen. Aber: Die beiden Jungs haben mich eingeladen mit nach San Juan del Sur zu kommen (da wollte ich eh anschliessend hin) und am naechsten Tag auf eine Party von einem befreundeten franzoesischen Paerchen und einer Nicaraguanerin an einem einsamen Strand (Playa de Coco) neben San Juan. Von diesem Strand hatte ich auch schon gehoert, und da David mit einem Auto unterwegs war, hat sich das natuerlich angeboten ;-) Also haben wir am naechsten Tag noch seine Freundin, Amparo, aufgesammelt und sind zu viert nach San Juan del Sur gefahren. Dort gibt es eigentlich nichts besonderes, ausser Surf-Shops und eisig (!!!!) kaltem Wasser, das angeblich so kalt ist, weil irgendwelche Winde vom Nicaragua-See dorthin ziehen. Die Surfer sind nur in Neopren-Anzuegen unterwegs und wenn man sich ins Wasser wagt, sollte man spaetestens nach fuenf Minuten wieder raus, weil sonst die Beine abfrieren. Wenn man es ueberhaupt so lange schafft.
Am naechsten Tag haben wir noch fuer die Party eingekauft und sind dann in einer Stunde die 20 Kilometer lange unbefestigte Strasse zum Playa de Coco gefahren. Dort hat sich uns das folgende Bild geboten:



Die Berge, die ihr ganz schwach im Hintergrund erkennen koennt, gehoeren uebrigens schon zu Costa Rica. Also, ein super Strand, an dem wir Beachball spielen, mal wieder einen tollen Sonnenuntergang anschauen konnten und an dem spaeter Lagerfeuer gemacht und Gitarre gespielt wurde.



Den Grund der Party haben weder Thilo noch ich so ganz verstanden, aber das hier habe ich aus den spanischen Erklaerungen und den Uebersetzungsversuchen ins Deutsche geschlussfolgert: Der weibliche Teil des franzoesischen Paerchens hat ein halbes Jahr lang Praktikum in Managua gemacht und ihr Lebensgefaehrte ist ein Lebenskuenstler oder so und ist mitgekommen. Und da naechste Woche der Rueckflug ansteht, haben sie ein Haus am Strand gemietet und ihre Abschiedsparty veranstaltet. Ausserdem hatte das Maedel Geburtstag, genau wie eine Nicaraguanerin, die ebenfalls eingeladen hatte. Die Gaeste waren: Nicaraguaner, Franzosen, ein Suedafrikaner, ein paar Amerikaner, ein Mexikaner (?) und wir Spanier und Deutschen. Eine ziemlich bunte Truppe, verwirrend und interessant. Es wurde lecker Fisch gegrillt, ich habe gelernt, wie man Krabben pult, es gab gute Salate und anschliessend ist ziemlich viel nicaraguanischer Rum geflossen. Da zu wenig Betten zur Verfuegung standen, diverse Couches und meine Haengematte, die ich vorsorglich noch im Hellen aufgehaengt hatte, belegt war, haben David und Amparo, die ein Bett erwischt hatten, Thilo und mir ihre Schlafsaecke geliehen, und wir haben es uns am Strand bequem gemacht. Naja, so bequem das eben ist, auf dem gehaertetem Sandboden und mit viel Wind, der einem die Sandkoerner ins Gesicht weht, so dass man morgens ziemlich braun und knirschend aufwacht... Aber der Sternenhimmel war toll und hat mich zumindest ein bisschen entschaedigt. Insgesamt ein paar unverhoffte, aber schoene Tage: Immerhin war ich mit netten und extrem gastfreundlichen Menschen zusammen, habe es an einen Strand geschafft, den man mit oeffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreicht, und habe einen Einblick in die nicarguanische Feierkultur bekommen, auch wenn das, was ich gesehen habe, sicherlich nicht dem landestypischen Standard entspricht - und natuerlich ohnehin ziemlich international war. Und auf jeden Fall mal eine Abwechselung zum bisherigen Backpacker-Reisen.

Eigentlich wollte ich haute wieder zurueck nach Ometepe und den Vulkan besteigen, aber mir ging es heute morgen nicht so gut und die Schifffahrt haette ich sicherlich nicht ueberstanden. So wurde ich in San Juan del Sur abgesetzt, wo ich heute noch ein bisschen entspannt habe und von wo ich morgen oder spaetestens uebermorgen weiter nach Costa Rica fahren werde. Wo dann meine Reise in nicht mehr fuenf Tagen enden wird...

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